Anwohner haben Bauarbeiten unterstützt

Gehwegabschnitt an der Kehler Straße wurde saniert | 165.000 Euro Gesamtkosten

Weil die Akteure die Abstandsregel einhalten, muss Peter Steinert auf die Autos achten. Von links: Peter Steinert, Matej Kampl, Jochen Strosack, Michael Horn, Gerhard Moser

NEURIED. Die Pflasterung strahlt frisch und hell, doch der eigentliche Grund für die Gehwehsanierung an der Kehler Straße liegt tiefer. Marode Hausanschlüsse und alternde Hauptleitungen der Wasserversorgung mussten neu gemacht werden. Leerrohre für Glasfaserkabel sowie E-Leitungen wurden gleich mitverlegt.

Rostende Teile an Hausanschlüssen sind vielerorts ein Problem in Neuried. Weil auch die Hauptleitungen mit 50 Jahren die Altersgrenze erreicht haben, wird das Leitungssystem Zug um Zug erneuert. 2015 begannen die Arbeiten an der Kehler Straße. Das Teilstück zwischen Stadel- und Niederfeldgasse wurde Ende Juli dieses Jahres fertiggestellt.

Die Baumaßnahme in Zahlen: 250 Kubikmeter Aushub, 230 Meter Wasserleitung, elf Hausanschlüsse und 630 Quadratmeter Pflaster. Die Kosten liegen laut Peter Steinert vom Bauamt mit rund 165.000 Euro zwölf Prozent über der Vergabesumme. Grund seien Mehrleistungen an einzelnen Hausanschlüssen gewesen.

Altenheims Ortsvorsteher Jochen Strosack und Stellvertreter Gerhard Moser nahmen die Arbeiten am Donnerstag offiziell ab. Anwesend waren Michael Horn von der ausführenden Baufirma Otto Horn, Matej Kampl von RS Ingenieure, die die Bauleitung innehatten, sowie Peter Steinert. Gerhard Moser sagte, die betroffenen Anwohner seien erfreulich kooperativ gewesen. Firma Horn habe in den Hofeinfahrten Maschinen und Material lagern dürfen.

 

DK | 25.9.2020

Passende Artikel:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.