2200 Fahrzeuge pro Tag auf Ichenheimer Rheinstraße

Neue Straße zur “Alm” wieder auf Platz 1 | Viel Palaver um eine Hundetoilette | Grundstücke im Baugebiet Tramweg vergeben

ICHENHEIM. Seit Jahren fordert Ichenheim eine Straße zwischen “Alm” und Kreisel im Norden. Erneut steht das Projekt ganz oben auf der Ichenheimer Wunschliste, diesmal für den Gemeindehaushalt 2021. Das beschloss der Ortschaftsrat am Mittwoch. Eine Verkehrszählung in der Rheinstraße soll helfen, das Projekt in den Haushalt zu hieven.

Ortsvorsteher Helmut Roth (Freie Wähler, FW) erläuterte die Ergebnisse einer automatischen Messung an der Rheinstraße Ecke Kleibertsfeld. Danach sind auf der Rheinstraße aus und in Richtung Gewerbegebiet Auf der Alm im Schnitt 2.200 Fahrzeuge unterwegs, davon 30 Prozent LKW. Am Spätnachmittag gibt es Spitzen von über 200 Fahrzeugen pro Stunde.

Die Anbindung der Alm an die Nordtangente Richtung Dundenheim würde, so die Erwartung, die Rheinstraße erheblich entlasten. Zumindest die aus Norden kommenden Fahrzeuge würden diesen Weg wählen. Nicht im Vorschlag der Ortsverwaltung enthalten, aber auf Antrag von Ralf Wollenbär aufgenommen ist eine Planungsrate für die Binnenentwicklung des Teilortes. Das heißt konkret, dass Haushaltsmittel kurzfristig bereitstehen würden, wenn brachliegende oder neu zu nutzende Flächen zum Verkauf stehen.

Mit dieser Liste geht Ichenheim in die anstehenden Haushaltsberatungen:

  1. Anbindungs Alm an die Nordtangente
  2. Endausbau und Regenrückhaltebecken Röderweg
  3. Planungsrate Dorfentwicklung
  4. Erneuerung Radweg von der Natostraße Richtung Meißenheim
  5. Renaturierung Badsee

Grundstücke Nördlicher Tramweg sind zugeteilt

14 Flurstücke waren zu vergeben. Es gab weit mehr Bewerber, daher wurde ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchgeführt. Bewerber wurden mit Punkten bewertet. Wo Flurstücke von mehreren Bewerbern gewünscht wurden, musste bei Punktgleichheit das Los entscheiden. Die Liste liegt im Rathaus aus.

Wo genau soll die neue Hundetoilette am Sportplatz stehen?

Dazu gab es von den Räten zahlreiche unterschiedliche Anregungen, alle wohlbegründet, manche widerstreitend. Der Sportverein hatte eine Hundetoilette mit Tütenspender gefordert, weil zu viele Hundebesitzer volle Beutel in den regulären Müllbehälter oder gleich an den Wegrand schmeißen. Etliche benutzen überhaupt keine Beutel, wie Hundehaufen entlang des Hofweges belegen. Die Hundetoilette kostet 500 Euro, und der Rat beschloss deren Anschaffung, überließ die Placierung aber der Verwaltung.

Neuer Zaun gegenüber Realschule kostet knapp 10.000 Euro

Bei der letzten Sitzung lagen keine Kosten vor, deshalb vertagte der Rat die Entscheidung (LJ berichtete). Der Zaun wird jetzt von der Firma MS Metalltechnik Sunderer gemacht. Er ist 60 cm hoch, 124 m lang und wird auf die vorhandene Mauer gesetzt.

 

DK | 23.7.2020

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